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Die langen Läufe werden überbewertet, meint mein Mann. Das wollte ich heute am 30.12.09 herausfinden. Tolles Schneetreiben machten den Marathonlauf zu einem besonderen Ereignis, es fielen fast 10 cm Neuschnee, es war aber relativ gut zu laufen, schnell war eine festgetretene Spur zu entdecken.
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Ab km 25 wurden die Beine schwer, der Akku vom MP3-Player war auch alle, dann hab ich auch noch ein Gel erwischt, in dem statt Vanille Kaffee drin war-bäh. Es waren nur noch drei Runden zu laufen, das schaff ich, das hörte sich gut an. Von nun an trank ich Cola mit Zucker und aß immer eine Pfeffernuss dazu, das passte hervorragend, und Wolfgang, der Zeitnehmer war immer für ein kleines Pläuschen bereit, so erholte ich mich in den kurzen Pausen sehr gut. Die letzten beiden Runden schaffte ich auch, ab km 40 musste ich dann auch mal gehen, mit 5:10 kam ich dann ins Ziel, als erste Frau, das ist mir auch noch nicht passiert, dass nur zwei Frauen dabei waren erwähne ich mal nicht...
Tja, werden die langen Läufe nun überbewertet? Der längste Lauf war 18 km, die Wochen-km schwankten zwischen 18 und 52 km, meist lag der Schnitt um mitte dreißig km. Der Lauf heute fiel mir genauso schwer, als hätte ich lange Läufe gemacht, Mein Resultat: es geht auch ohne. Diese These muss natürlich noch ein paar mal bewiesen werden.
Auf jeden Fall habe ich mich wieder sehr wohl in Sigrids Runde gefühlt, nur leider wurden die Medaillen vergessen. Sie werden nachgeschickt. Aber es gab eine schicke Urkunde mit dem passenden Wintermotiv drauf.
Bis bald mal wieder.
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